Alle Beiträge von Dieter Hack

El Saler am 5.12.2024

Liebe Golffreunde,
Immer noch etwas angespannt verließen wir Moraira rechtzeitig in Richtung El Saler. Schließlich hatten wir einige Wochen zuvor Satellitenfotos der Region Valencia gesehen. Es war klar, dass
L’Albufera Ambitionen hatte, seine frühere Größe zu erreichen, und daher über die Ufer getreten war.
Es ist klar, dass der See, der den Niederländern Angst macht, noch erfunden werden muss. Aber gute Vorbereitung schadet nie, also war das Auto vollgetankt, die Luftfederung auf Hoch, der
Gepäckraum war gefüllt mit Proviant, Wasser, Stiefeln und wasserdichter Kleidung.
Daher war es etwas enttäuschend, dass der Weg zum Golfclub völlig problemlos verlief. Bei freundlicher Morgensonne waren die Straßen in perfektem Zustand und die Fahrt verlief genauso
reibungslos wie bei den vorherigen Fahrten nach El Saler. Auch der Golfplatz war in einwandfreiem Zustand. Der Platz war trocken, die Grüns waren schnell und das einzige Anzeichen für die Fülle an Regenwasser in den letzten Wochen war das Vorhandensein von
Wasser in mehreren Bunkern.
Da nur vier Teams anwesend waren, konnte die letzte Ausfahrt bereits vor 11 Uhr erfolgen.
Anfangs war es noch etwas kühl, aber aufgrund der Schönheit der Strecke und der frei scheinenden Sonne war das für niemanden ein Problem. Was für ein wundervoller Tag zum Golfspielen!
Die Wertung gestaltete sich etwas schwierig: Niemand schaffte es, einen Birdy zu erzielen, und nur für die Damen gab es ein „Nearest to the Pin“.
Top-Scorer waren Peter und Poschi (oder P&P SOS). Auch Robert glänzte erneut mit der besten Bruttonote. Und so kehrten wir schon lange vor fünf Uhr nachmittags zu unserer komfortablen
Heimatbasis zurück.

Herzlichst Liz

Bonalba am 28.11.2024

Liebe Golf Freunde!

Es war kein Golftag wie jeder andere. Es war ein besonderer Tag in Bonalba. Wir wurden mehr als verwöhnt vom Sonnengott. Von daher war es schon mal ein herrlicher Tag, den man genießen musste, egal was man für ein Ergebnis erzielen konnte

19 Spielerinnen und Spieler gaben ihr Bestes, um ihr Handicap zu bestätigen oder zu verbessern. Das Dreigestirn Helmut Meininger, Peter Grueninger und Claude Hilges waren am Ende des Tages die Sieger mit hervorragenden 40 und zweimal 39 Stableford Punkten👏👏 Glückwunsch!!

Ich hatte mit Holger Schuster, Michael Seidel und Jürgen Bangemann einen sehr schönen Golftag erlebt. Danke dafür.

Am Morgen musste ich leider zwei Schmerztabletten einnehmen wegen meiner zwei Bandscheibenvorfällen.

Ich fühlte mich wunderbar, nur meine Koordination war etwas durcheinander. Noch nie zuvor gelangen mir so „außergewöhnliche Schläge“ wie an diesem Tag. Vier oder fünf mal bei der Annäherung flogen meine Bälle im 90° Winkel nach rechts weg. Die Krönung war dann ein Schlag mit einem Dreier Holz. Normalerweise 170-190 Meter der Ball 1 m vor mir liegen 🤔

Circa 90 % meiner Schläge flogen überall hin, nur nicht dorthin wohin ich wollte. So ist nun mal Golf heute so und morgen anders.

Zu Recht erinnerte mich Jürgen Bangemann, meine Fußspuren im Sand zu entfernen. „Meine Spuren im Sand, die ich gestern noch fand“ (Howard Carpendale) waren dann weg. Böser Axel!

Womit Jürgen auch recht hatte, dass sich jedes Mitglied bemühen sollte, Werbung für unseren Verein zu machen, um neue Mitglieder zu gewinnen.

In diesem Sinne bleibt gesund und fit.

Euer Axel

Levante am 21.11.2024

Was für ein wunderschöner Tag’ – 

dieser Satz fiel so oft in unserem flight. Der Grund war nicht unbedingt unser sensationelles Spiel, sondern die Freude darüber, auf diesem schönen Platz mit grandiosem Ausblick auf die in der Sonne glitzernde „Manhatten Skyline von Benidorm“ spielen zu können. Als Wahlspanier hat man sich vielleicht inzwischen daran gewöhnt, aber wir Zugvögel, die wir nur kurz an der Costa Blanca verweilen, können uns nie satt sehen.

Nein, es war wahrlich nicht das schnellste Spiel an diesem Tag, sicherlich der Tatsache geschuldet, dass die Spieler auf dem Platz diesen herrlichen Tag mit allen Sinnen genießen wollten 😉An dieser Stelle ein Sorry an unseren nachfolgenden flight, der auf dem Par 3 hinter uns schon aufgeteet wartete. Wir mussten einfach noch kurz unser highlight „nearest to the pin“  ausmessen! Glücklicherweise war dieser Schlag von Erfolg gekrönt und hat dann ja auch dazu geführt, dass Robert sich bei der Preisverleihung ganz dicht zu mir gestellt hat und mir die freudige Nachricht übermittelt hat, dass ich diesen Bericht schreiben darf. 

Was für ein wunderschöner Tag! –

wir ziehen weiter und wünschen Euch allen eine gute Zeit, bleibt gesund und sicherlich freut Ihr Euch jeden Tag darüber, auf diesem  herrlichen Plätzchen Erde wohnen und Golf spielen zu können. 

Herzlichst Heidi

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Puig Campana am 14.11.2024

Dem Weltschmerz temporär entfliehen

Lanciert man den Blick in die Nachrichten, ob in der Nähe oder in die Ferne schweifend, verheisst das schon seit geraumer Zeit leider nicht viel Gutes. Diverse, schrecklich unnötige Kriege, verheerende Überschwemmungen, die erneute Trumpwahl, Krankheiten,….unsere misslungene Cupverteidigung etc.

Schier unfassbar, was da alles passiert ist, und noch auf uns zukommen wird!

Mit der jüngsten Zeitumstellung auf die Winterzeit kam der Wunsch auf: Ich hätte gern die unbeschwerte Zeit zurück!

Selbst die Wetterprognose schien uns zu unserem dieswöchigen Golf-Rendevouz nicht wohlgestimmt, sodass es Abmeldungen hagelte. Wir saßen noch am Mittwoch auf der Terrasse und trotzten dem schlechten Wetter nach dem Motto: Nach Regen muss doch Sonnenschein kommen (oder war es umgekehrt?) Wie auch immer: Der Glaube versetzt bekanntlich Berge und vielleicht auch den Regen! Und siehe da: Es ward Licht! 

Um so schöner war es, am Donnerstag durchgehend trocken Golf spielen zu können. Es war eine Wohltat, über die sattgrünen Flure zu flanieren, die unglaublich reine Luft zu inhalieren und einen kleinen Happen der wärmenden Sonne zu infiltrieren. Möge man mir meine momentane Sentimentalität verzeihen! Irgendwoher muss man doch seine positiven Gedanken beziehen. 

Whatever, 15 hartgesottene Mitstreiter:innen stellten sich der Herausforderung und traten in den Wettstreit. Die Fairways waren nicht, wie befürchtet, matschig und unbegehbar. Der Platz zeigte sich von seiner besten Seite.

Die 3 voranziehenden Jungsflights wehten uns davon. Wir 4 Mädels gaben alles und kämpften gegen den auffrischenden Wind an. Er raubte uns jegliche Energie. Zu Beginn der zweiten 9 Löcher mussten wir uns auch noch gegen die notorischen Dazwischenquetscher wehren. Aber wir haben alle Fremdlinge überholt und sogar wieder abgehängt, nur um an unseren Herren der Schöpfung dran zu bleiben. Nichtsdestotrotz hatten wir unseren Spaß und gaben unser Bestes.

Diesmal gab es sogar die doppelte Chance auf ein Nearest-to-the-pin. In unserem Flight war Renate die einzige Dame auf dem Grün, bei den Herren konnte sich Wolfgang N. gegen die harte Konkurrenz durchsetzen. Mein Glückstreffer am Nearest-to-the-pin-Loch der Männer zählte leider nicht, dafür konnte ich ihn wenigstens in ein Birdie verwandeln. Ein blindes Huhn…. Apropos Birdies: Davon gab es einstweilen einige. Stefan v. H. erspielte sogar zwei davon, auch Robert und Daniel sparten sich an einem Loch durch Können und Austerität den einen Schlag zum Par. Als Brutto- und Netto-Sieger ging Robert aus dem Contest hervor. Mit 35 Nettopunkten gleichauf, aber dem höheren Handicap, erzielte Thomas K. den zweiten Rang. Über jeweils 34 Nettopunkte konnten sich Jürgen B. und Mark C. freuen. Mangels Teilnehmerzahl erhielten sie aber leider keinen Preis dafür.

Wen noch eine kleine Legende interessiert: Um den Berg Puig Campana ranken sich einige Mythen. Besondere Aufmerksamkeit erregt dabei die dicke Kerbe im oberen Teil dieses Felsbrockens. Einer Erzählung nach lebte einst der Riese Roldán auf dem 1406 m hohen Berg. Er verliebte sich ein junges Mädchen aus dem Dorf, das jedoch schwer krank wird. Als ein Zauberer voraussagte, dass die junge Alda beim letzten Sonnenstrahl sterben wird, riss Roldán in seiner Verzweiflung ein Stück des Berggipfels heraus, damit die Sonne ein bisschen länger aufs Dorf scheint. Das Felsstück schleuderte er vom Puig Campana aus ins Meer – deshalb hat der Puig oben eine Spalte und Benidorm eine Insel. (Ist vielleicht nicht ganz so nötiges Wissen. 😉

Im Resümee geht noch der obligatorische Dank an unseren Captain Robert, der diesmal die ganze Organisation allein wuppen musste, was er natürlich abermals souverän gemeistert hat.

Kommende Woche dislozieren wir nach Levante und dort heißt es dann hoffentlich: Auf zur nächsten Runde ohne Kummerbunde! 

Falls Euch Anregungen, Fragen, positive oder negative Kritiken zu unserem Golfclubdasein umtreiben, könnt Ihr dies bei unserem Golftreff am 25. November 2024 kund tun. Meldet Euch gerne dafür auf der Homepage an.

In diesem Sinne,

Eure Annett

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