Alle Beiträge von Dieter Hack

Font del Llop am 21.11.2019

Mit dem Vorzeichen auf etwaige Regengüsse (laut einigen Wetter Apps) starteten wir pünktlich um 9.15. Im Bus hatten wir viel Platz weil immer öfter einige Golfer lieber in der Einsamkeit ihres eignen Autos die Anreise tätigen. Besonders bei der Fahrt nach Font del Llop haben die besagten Selbstfahrer doch eine tolle Fahrt verpasst. Entlang blühender Landschaften waren wir bei sonnigen Wetter fast am Ziel, als sich einige Mitreisenden veranlasst sahen dem Busfahrer lautstarke Tipps zur Route zu geben.

Der Busfahrer war sehr folgsam und gehorchte, sodass wir die blühenden Landschaften nochmals bewundern konnten, der Versuch auf der Autobahn zu wenden vereitelte eine vorbeifahrende Polizeistreife. Pünktlich, exakt 5 Minuten vor der ersten Abschlagszeit waren wir schließlich angekommen. Ulli passte der Kaltstart garnicht (die ersten Löcher spielte er 😱😂)  was sich aber im laufe der Runde noch ändern sollte. Ich war Zeuge seiner hervorragenden Runde – tolles Golf und außerdem verbesserte er sein Handicap mit 37 Nettopunkten.

Auch unsere Damen spielten wieder hervorragendes Golf, mit 40 Punkten bewies   Heidi U., dass Golf doch ganz einfach ist.

Entgegen allen Wettervorhersagen hatten wir keinerlei Regengüsse dafür zeigte sich die Sonne schon mal öfter – ein wunderschöner Golftag.

Zu meiner Freude hat mich der Computer (Zufallsgenerator) ausgewählt den Bericht zu schreiben, was mir bei der guten Flasche Rotweit nicht schwer fiel, die mir als Lohn dafür überreicht wurde.

Da der Busfahrer sich bei der Rückfahrt durch uns nicht mehr beeinflussen ließ und sich nur auf sein Navi verließ, haben wir im Dunkeln aber wohlbehalten und im direkten Weg Teulada erreicht.

Bis zum nächsten Donnerstag euer Peter M

Sieger des Tages

Bruttosieger Ulli mit 25 Punkten

Netto Platz 1: Heidi U., Platz 2 Dieter und auf dem 3. Bärbel P.

La Galiana am 14.11.2019

Ein Golftag wie jeder andere?

Auf den ersten Blick trifft das zu. Also sollte der Bericht etwa wie folgt beginnen: „32 gut gelaunte Golfer trafen sich am Bus ….“. Manchmal erkennt man bei näherer Betrachtung, dass die Dinge doch etwas anders sind als der erste Eindruck glauben lässt. Sehen wir uns das mal genauer an.

Gemeldet waren 32 Golfer, gekommen sind 31 und man fragt sich, wo ist der fehlende geblieben? Tausend mögliche Gründe sind denkbar, vielleicht hat er es nur vergessen, verpennt oder Abfahrt Tag / Zeit falsch erinnert? Oder hatte er angesichts der Wetterprognose keine Lust und sich einfach vor der Absage gedrückt? Das Rätsel kann ich nicht lösen, aber die Wetterprognose führt direkt zu dem obigen Standard („… gut gelaunte…“). Auf der Seite des Wetterdienstes „El tiempo“ war zu lesen: „Espana se congele….“. Diese Prognose war sehr realitätsnah und wurde bestätigt durch die Gesichter der Teilnehmer, die teilweise schon eingefroren waren oder als Gegenreaktion krampfhaft verzerrten Optimismus demonstrierten. Von ausgelassener guter Laune habe ich nichts bemerkt, was natürlich auch daran liegen kann, dass mein Gesicht und Hirn bereits eingefroren waren.

Angekommen in La Galiana machte sich verhaltener Optimismus breit, da die angekündigten Winde von bis zu 50km/Std deutlich schwächer waren. Aber nach einigen Löchern passten Prognose und Realität leider wieder zusammen, wodurch das Putten auf den schnellen und teils sehr ondulierten Grüns häufig erst nach 3 oder mehr Versuchen beendet war. Dabei war die teils winterliche Kleidung von mehrschichtigen Pullovern, Jacken und Pudelmützen sicher mitverantwortlich für manchen extra Schlag. Aber trotz der widrigen Umstände gibt es wundersame Dinge, die den grauen Tag zu einem Besonderen gemacht haben.

Da ist als 1. das ungewöhnliche Ergebnis von Werner K. zu nennen, der mit 16 Brutto (= 1. Platz) und 40 Nettopunkten anscheinend völlig unbeeindruckt von den Umständen sein Spiel gemacht hat.

Die 2. Besonderheit ist etwas delikat und fordert vollständige Konzentration damit die Darstellung nicht zu sehr in ungewollte Tiefen entgleitet. Ich werde mich bemühen. Um politisch korrekt zu bleiben möge jeder Leser die fehlenden Vokale selbst ergänzen. Es geht um „Sch..ße“. Dass dieser Begriff eine enge Beziehung zum Golfsport hat wird jedem schnell bewusst, der mit offenen Ohren über den Golfplatz geht. Es wird sogar behauptet, dass das Spiel ursprünglich so benannt werden sollte, was dann aber verworfen wurde, weil der Begriff bereits vergeben war. Normalerweise wird diese fragliche Masse im Zusammenhang mit Pech, Frust oder Missgeschick zitiert, es gibt aber (wenn auch nur schwer nachvollziehbar) Assoziationen zu der Eigenschaft als Glücksbringer. Konkret trifft der Golfer diese Dinge auf vielen Golfplätzen als Hinterlassenschaft von Gänsen, Enten und anderen Tieren. Nun zu dem rätselhaften Fall auf La Galiana, der trotz intensiver Nachforschung nicht aufgeklärt werden konnte. In aller Kürze: Auf dem Sitz eines Buggies, auf dem Hosenboden (außen!!!) eines Golfers und irgendwie dann auch noch auf der Hand eines Golfers befanden sich nennenswerte Mengen des hier diskutierten Stoffes! Da wir kein Matchplay gespielt haben, fällt die sonst naheliegende Verdächtigung des Gegners aus. Die Ursachen dieses Vorfalls bleiben unklar, aber sicher ist, dass die o.g. negativen Assoziationen zu dieser Angelegenheit passen, denn der betroffene Golfer hat weit unter seinen Möglichkeiten gespielt, von Glücksbringer kann keine Rede sein.

Der Eismann

Die 3. Besonderheit dieses Tages: wir haben einen Eisheiligen (auch Eismann genannt) unter uns, der aber nicht wie sonst üblich Mamertus, Pankratius oder ähnlich heißt. Er heißt ganz einfach Axel und hat den ganzen Tag in sommerlichem Outfit mit Shorts und freien Armen gespielt. Das hat er nicht nur überlebt, sondern er gehört mit 35 Nettopunkten zu dem Siegern und zwar auf Platz 1! Auf Platz 2 findet sich Ulli K wieder und auf dem 3. Platz Heidi U.

aufgetaute Sieger

Nach dem Spiel tauten alle Spieler in der Club-Baracke wieder auf und nach warmen, teils geistvollen Getränken stieg der Lärmpegel auf ein Niveau an, das klar machte: wir haben es alle überlebt. Und, wie oben schon gesagt, es war wieder ein besonderer Tag.

Dieter

Herbstliches Spiel auf Puig Campana am 07.11.2019

Der Herbst hat nun endgültig auch in unserer zweiten Wahlheimat Spanien den Einzug gehalten. Es wird frischer, windiger und früher dunkel. Doch die zwischenzeitlich wärmenden Sonnenstrahlen versüßten uns am vergangenen Donnerstag die Golfrunde auf dem am Fuße des Puig Campana´s eingebetteten 9-Loch-Platz in Finestrat, den die an den Start gegangenen 36 Teilnehmer gleich zweimal bezwingen durften. Der noch sehr junge, mit relativ schmalen Fairways ausgestattete und mit einigen Wasserhindernissen gespickte Golfcourse war in einem guten und gepflegten Zustand. Der wunderschöne Panoramablick in Richtung  der den Platz umgebenden Berge resp. zur Küste sorgte für Wohlfühlambiente. Wir werden diesen Course zukünftig hoffentlich öfter bespielen und dann die jetzt noch im Bau befindlichen zusätzlichen 9 Löcher ebenfalls nutzen können. Nach einem angenehmen und für den einen mehr, für den anderen weniger erfolgreichen Spiel fanden wir uns alle in geselliger Runde im jüngst eröffneten eleganten Clubhaus ein, welches ein echter Blickfang ist. Im Anschluss an die Ehrung der nachfolgend aufgeführten Sieger, wurden ebenso die zahlreichen Birdiespieler gewürdigt. Zu guter Letzt und zur Erleichterung aller kam ich „endlich“ auch mal in den Genuss, meine Schreibkünste an dieser Stelle zum Besten geben zu können.

Bruttosieger: Heinz L.

1. Netto: Zenia N.

2. Netto: Axel I.

3. Netto: Heide H.

Birdies: Zenia N., Axel I., Heide H., Heidi W., Dieter H., Annett D., Robert H.

Bis zum nächsten Mal!

Annett D.