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Barbaras Cup auf Foressos am 30.03.2023

Bitten oder beten?

Ich liebe (fremd)Sprachen und bin damit gerne beschäftigt. Auch beruflich ist Sprache ein wichtiges Instrument für mich. 

Als Niederländerin ist es ziemlich einfach das Deutsch zu verstehen. Es sind schließlich beiden germanische Sprachen. Aber trotz Ähnlichkeiten gibt es manchmal auch unerklärbare Unterschiede. So wie bei Krabb(enfleisch) und Krebse. Bei uns ist das genau umgekehrt.

Und wie ist es mit ‘bitten und beten‘? 

Wenn ich Gott bitte, etwas für mich zu tun“, dann bete ich.

Wenn ich irgend jemanden bitte, etwas für mich zu tun“, bitte ich.

Man betet nicht Gott, man betet zu Gott. Und nicht jedes Beten beinhaltet eine Bitte an Ihn.

Und dann gab es die PKW’s mit ihre Aufschriften: “Bitte ein Bitt”. Nur nach viele Jahren habe ich herausgefunden das dass ein Bier ist! Manno!

Beim Barbaras Cup am Foressos gab es nur Gebete. Gebete dass der nächste Grün die gleiche Geschwindigkeit hat wie der letzte, dass die Greenkeepers mal ihre Arbeit niederlegten als ich mein Putt machen möchte, dass es Rasen gab neben dem Grün (statt Gemüse) damit man gut chippen konnte….
Alles zusammen war der Platz nicht in optimale Kondition.

Also einige von uns hatten anderseits eine gute Kondition. In Gruppe A und B wurden superScoren notiert.

Als eine der Golfspieler mit niedrigsten handicap saß ich im letzten flight. Aber da endete für mich die Euphorie. Ich hatte, glaube ich, einmal das Vergnügen meinen Drive weiter als die Herren zu schlagen, aber sonst war es nur durchwursteln. Daniel en Ulli anderseits sind mit die Preisen nach Hause gegangen. Preisen, die mit Sinn für Humor angekauft waren bei dem witzigsten Laden von Spanien.

Während das von der Club angebotenes Essen wurden alle Großtäte (bzw Golf) nochmal überprüft und sonst war es gemütlich. Die Getränke waren auf dem Konto von Barbara. Danke, meine Liebe!

Wir spielten den ersten Barbaras Cup, ein Wanderpokal, der geschaffen ist so dass wir nicht vergessen dass unsere liebe Barbara mit so viel Einsatz seit unzählbare Jahren unsere Captain war.

Es war mir eine große Ehre dabei zu sein. 

In meinem Kopf sind noch so viele tolle Sachen die ich Euch gerne erzählen möchte. Es ist schade dass ich Eure Sprache nicht so gut beherrsche. Ich bitte/bete 😉 um Verzeihung….

M.W.

Levante am 23.03.2023

Wo bleibt der Bericht?

Freitagmorgen. Der obligatorische Blick auf unsere Clubhomepage. Die Ergebnisse des gestrigen Spiels sind tatsächlich schon veröffentlicht. Vom Bericht fehlt jede Spur. Wie jede Woche wollte ich meine Neugier befriedigen und hatte die winzige Hoffnung, dass es diesmal einen gewieften Schnellschreiberling erwischt hat. Okay. Dann erstmal einen Latte schlürfen. Beim  Vorbeischlendern am Küchentisch in Richtung Kaffeemaschine bemerke ich im Augenwinkel eine  Rotweinflasche. Mich deucht, dass es der Berichtschreibertrunk sein könnte. Langsam schwant  mir Unheilvolles. Die Erinnerung kehrt zurück. Ich war doch auserkoren, um über unser allwöchentliches Golfturnier Dokumentation abzulegen. Also ran ans Vergnügen.

Die steigenden Temperaturen sowie die reizvolle Mandelblüte lassen unweigerlich erahnen, dass  wir uns im Frühlingsanfangs-Modus befinden. Außerdem wird am Sonntag abermals an der Uhr  gedreht und durch den Diebstahl einer Stunde auf Sommerzeit gestellt. Mit diesen Vorzeichen sammelten sich am Donnerstag beachtliche 35 Golfbegeisterte in Melia Villaitana Levante  Benidorm, um voll sportlicher Hoffnung eine gute Runde zu meistern. Die ungewohnt späte  Abschlagszeit brachte mal neue Erfahrungen mit sich. Trotz der sich dem Umstand im letzten  Flight zu starten geschuldeten, langsam einschleichenden Ermattung legten alle Mitspieler einen  guten Start hin. Auch über die Runde hinweg waren vorwiegend respektable Schläge zu  verzeichnen.  Aus diesem Grund war es mir völlig abgängig, dass man resp. frau z.B. mit 3 Schlägen auf einem Par 5 vor oder auf dem Grün landen kann und mit einem Strich von eben  diesem geht. Wenn man an fast jedem Loch zu viele Putts braucht, addieren sich irgendwie die  Punkte auch nicht. Sehr ärgerlich, wenn der Rest mal funktioniert hat. Zumal unser Trainer immer  versucht, uns auf eine Zwei-Putt-Strategie zu trimmen. Also ist die nächste Aufgabe: Putten üben! 

Einzig die Weisheit meiner netten Mitspielerin Liz tröstete mich. Sie meinte, dass die Punkte  unwichtig seien, da sie so oder so kommen und wir lieber das schöne Wetter, das Spiel und das  Glück, hier zu sein, genießen sollten. Recht hat sie! Und mit einem Minusergebnis ist ja auch noch  keiner vom Platz gegangen. Wie immer kommt es also auf die Perspektive an. Außerdem durften  wir ja auch am Siegeszug unseres Flightpartners Rolf, mit sage und schreibe 44 Nettopunkten, teilhaben. Glückwunsch ebenfalls allen anderen Gewinnern! 

Der Stimmung etwas abträglich war die nach Sonnenuntergang einsetzende Frische und die  Situation, dass nach dem absolvierten Turnier niemand ein Getränk bekam, obwohl das etwas späte Eintreffen unserer Gruppe im Clubhaus bereits Tage vorher angemeldet war. Vielleicht sollte  man bei dieser hohen Teilnehmerzahl und der fortgeschrittenen Tageszeit versuchen, die  Abschläge auf Loch 1 und 10 zu verteilen, damit auch eine zu lange Wartezeit der ersten Flights  vermieden wird. Resümierend lässt sich aber wieder einmal ein gelungener Golftag konstatieren  verbunden mit dem Dank an unseren Captain Robert und alle anderen, die zur Organisation  beigetragen haben.
Wir freuen uns auf den in der nächsten Woche stattfindenden Barbara‘s Cup  bei prophezeiten 33 Grad Celsius. 

In diesem Sinne

A. D. 

Als Levante nur ein großer Bunker war.

El Plantio am 16.3.2023

Eine schwierige Entscheidung

Weil ich mich nach dem Turnier in El Platio nicht unsichtbar machen konnte, muss ich nun eine schwierige Entscheidung treffen. Nehme ich das Angebot meines Mannes an, die KI zur Hilfe zu nehmen oder schreibe ich  selbst. Trinke ich zuerst den Rotwein und schreibe dann den Bericht oder schreibe ich zuerst und belohne mich dann. 

Habe mich für die 2. Variante entschieden.

Anfahrt in dem kleinen Bus, in dem man sich ein wenig wie auf einem Ryanairflug fühlt. Ich war diesmal gleich für den 2. Flight vorgesehen, was auch mal sehr angenehm war. Wenn man hinterher warten muss, ist man doch etwas entspannter als vor dem Spiel. Netter Flight, gutes Wetter, kein Wind. Den Platz kennen wir allerdings in einem deutlich besseren Zustand. Wenn Rasen auf den Abschlägen wuchs, war das eher eine Besonderheit.Eigentlich war ich diesmal mit meinen Schlägen recht zufrieden,das Putten klappte leider nicht so gut und an dem Überwinden von Wasserhindernissen muss ich noch arbeiten. 

Wie es uns auf der Versammlung wieder in Erinnerung gerufen wurde, war unser größtes Bestreben, den Flight vor uns immer im Blick zu haben. Das gelang diesmal ohne Probleme.

Die Ergebnisse waren recht erfreulich. 

Gruppe A

1. Dieter H. mit 40Nettopunkten

2. Rolf L. mit 38 Nettopunkten   

3. Claude H. mit 36 Nettopunkten

Gruppe B

1. Renate F. mit 40 Nettopunkten

2.Christiane M. mit 37 Nettopunkten

3.Jürgen K. mit 36 Nettopunkten

Da wir erst mittags gestartet sind, waren wir erst gegen 19:30 wieder in Teulada. Wir ließen dann den Tag in einer kleinen fröhlichen Runde in einem typisch spanischen Lokal ausklingen.

Ute S.

P.S.: Der Wein war übrigens superlecker!!!!

HCP Anpassung

Auf der Mitgliederversammlung wurde beschlossen, die HCPs nicht mehr auf 26,5 zu begrenzen. Die Obergrenze ist auf 36 angehoben worden. Die nach dem Spiel auf El Plantio geltenden HCPs könnt Ihr in der Mitgliederliste einsehen. Die Veränderungen sind in Einzelfällen drastisch, also vor dem lesen lieber hinsetzen!