Golfturnier in Melia Villaitana – Championship Course Levante Platzdesign: Jack Nicklaus Wetter: Top – sonnig, kein Wind. Also wirklich kein Wind. Ein Umstand, der sich im weiteren Verlauf noch als echte Herausforderung herausstellen sollte.
Der Championship Course Levante präsentierte sich mit breiten Fairways, dafür aber mit tückischen und extrem schnellen Grüns – ein Setup, das theoretisch gut klingt, praktisch aber schnell zu leichten Nervositätszuckungen führen kann.
Am Start waren 22 Spielerinnen und Spieler sowie ein Gast:
Peter – herzlich willkommen in unserer Runde!
Schon früh zeigte sich, dass einige mit diesen geradezu exotischen Wetterverhältnissen nur bedingt zurechtkamen. Wir erfahrenen Levante-Spieler kennen den Platz schließlich normalerweise nur mit Windstärke drei und mehr und sind darauf selbstverständlich perfekt eingestellt.
Jede Abweichung der äußeren Bedingungen bringt das filigrane Räderwerk unserer austrainierten, einem Schweizer Uhrwerk gleichenden Körper prompt aus dem Takt.
Die 106 Bunker des Platzes wurden – zumindest in meinem Flight – einer intensiven Stichprobenkontrolle unterzogen. Man muss ja wissen, wovon man spricht.
In des Berichtsschreibers Flight konnte von vier Spielern einer leider nicht antreten – es wurde also ein Dreierflight. Wir haben uns jedoch mannschaftsdienlich bemüht, die Schläge des fehlenden Spielers mitzurledigen und fair auf unsere drei Scores zu verteilen.
Entsprechend fiel dann auch das Ergebnis aus.
Wir hielten das für ausgesprochen solidarisch und sind ein kleines bisschen stolz auf uns 🙂
Aber natürlich gab es auch ordentliche Ergebnisse:
In Kasse B reüssierten Rolf (1.) und Bärbel (2.). Rolf spielte dabei exakt sein Handicap – ein gutes Omen für die im November anstehende Competition mit dem Costa Blanca Golfclub Süd.
Also: dranbleiben!
Bärbel verdrängte mit ihrem Ergebnis die schlaggleiche Annett noch vom Treppchen – knapp, aber bekanntlich zählt im Golf ja jeder Schlag (vor allem der letzte).
In der Königsklasse A war Robert (1.) mit 34 Punkten uneinholbar. Für eine Handicap- Verbesserung reichte es zwar nicht 😉 , aber seine 24 Bruttopunkte sind aller Ehren wert.
Auch hier gilt: dranbleiben!
Axel (2.) blieb mit nur einem Schlag Rückstand auf respektabler Tuchfühlung.
Beim Wettbewerb „Nearest to the Pin“ auf Bahn 14 schlichen sich Katrin mit 5,75 m und Peter mit 9,02 m an die Fahne heran.
Nun ja – nah ist relativ. Ich würde sagen: Grün getroffen – Aufgabe erfüllt 😄Auch Birdies wurden gesichtet:
Nämlich zweimal durch den Verfasser dieses Berichts – was aus Gründen der Journalistischen Sorgfalt selbstverständlich erwähnt werden muss.
Der Berichtsschreiber, der mit einer Flasche Wein förmlich in das Abenteuer seines ersten Spielberichts hineingedrängt wurde, schließt hiermit und blickt auf einen schönen, unterhaltsamen und abwechslungsreichen Golftag in netter Gesellschaft zurück.
Seinen würdigen Ausklang fand dieser in kleinerer Runde im „Petra’s“ in Moraira
Sehr erfrischend, unterhaltsam und eloquent verfasster Bericht!
Super, lieber Norbert!