Die lange Sommerpause war endlich vorbei, und ein beachtliches Team von 19 Spielern konnte beim ersten Turnier seit geraumer Zeit antreten. Viele hatten sich einen sanften Saisonstart erhofft, doch die Natur hatte andere Pläne. Am Mittwochabend war ein Unwetter über die Region Valencia hinweggezogen – es erinnerte an die Regenfälle vom Oktober 2024. Rund Valencia fielen über 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Glücklicherweise gab es diesmal, soweit bekannt, keine Personenschäden. Die Wettervorhersage war schlecht: Für 13:00 Uhr – also nach unserem geplanten Abschlag gegen Mittag – waren Regen und möglicherweise Gewitter angesagt. Folglich erhielten wir alle eine E-Mail von Annette mit dem Hinweis, Regensachen mitzubringen. Beim Abschlag war es trocken, auch wenn in der Ferne fast pechschwarze Wolken zu sehen waren. Unser Kapitän Robert bemerkte, er sehe etwas Blaues; es war jedoch nicht ganz klar, ob er sich auf die Himmelsfarbe bezog oder ein böses Erwachen ahnte. Vielleicht hatte er eine Vorahnung, denn später am selben Tag verlor er seine Uhr. Wir behielten alle die Regenwolken im Auge und hofften, dass sie fernbleiben würden. Doch daraus wurde nichts. Die Wolken schoben sich allmählich näher heran, und in regelmäßigen Abständen war Donnergrollen zu hören. Der Höhepunkt für unsere Gruppe ereignete sich an Loch 11 Gerade als Daniel zu einem kraftvollen Schlag in Richtung Grün ausholte, erhellte ein stark verzweigter Blitz den Himmel.
Einen Moment lang glaubte ich, ein Nachfahre von Thor hätte sich offenbart. Doch es schien, als wäre das Wetter selbst von diesem Ausbruch erschrocken, denn die Wolken zogen sich zurück. Letztendlich fiel während des gesamten Turniers kein einziger Tropfen Regen! Vielleicht aufgrund dieser Ablenkung war das Spieltempo sehr langsam. Böse Zungen behaupten sogar, Hans Rudi habe versucht, Hans Peter am Abschlag zu treffen, um ihn zu einem schnelleren Spiel zu bewegen. Hans-Rudi hat diese Anschuldigungen jedoch sowohl auf Hochdeutsch als auch auf Schweizerdeutsch und Rätoromanisch bestritten – es kann also unmöglich wahr sein. Trotz des recht starken Windes war das Spielniveau hoch; Die drei Erstplatzierten waren Stefan van Houdt mit 43 Stableford-Punkten, Daniel mit 39 Punkten und Poschi mit 38 Punkten. Bärbel war die beste Spielerin und erzielte ebenfalls 38 Punkte. Auch Stefan (gleich zwei Stück), Robert und Birgit Schuster spielten jeweils ein Birdie. Schließlich bat unser Kapitän den einzigen nicht deutschsprachigen Teilnehmer, den Turnierbericht zu verfassen.
Hier ist er also. Ihr M.C

Sehr gut geschrieben, Deutschmark ;-)!
Das Bild von Thor alias Daniel ist super! Kannst du von mir auch eins machen 😉
Es kann nur EINEN geben!